Überlebensfrage – Digitales Kundenmanagement

Überlebensfrage – Digitales Kundenmanagement

19. September 2018 2 Von Karl Werner Schmitz

haptische uhrEs ist ja schon verrückt. Die die zuerst über die meisten Daten verfügt haben, haben die Digitalisierung verschlafen. Die Bürokratie, die Banken und die Versicherungen. Und immer noch gibt es einige, besonders in der Versicherungsbranche, die meinen, dass die Kunden sich überwiegend nur von Angesicht zu Angesicht beraten lassen wollen und sich damit trösten: „Für mich und meine Kunden trifft das nicht so zu.“

Tatsache –  Es ist schon 5 nach 12.

Und für alle, die das immer noch nicht so richtig glauben.

Hier nur 3 historisch prominente Irrtümer aus der digitalen Welt:

  • Thomas Watson war von 1949 bis 1956 Chef von IBM und der festen Meinung, dass es in der Welt nur 5 Computer geben werde. Heute arbeiten einige auch deutsche Versicherer mit der künstlichen Intelligenz „Watson“ von IBM, um den Bedarf des Kunden frühzeitig digital zu erkennen.
  • Bill Gates war 1981 noch der Ansicht das 640 Kilobyte als Speicherplatz vollkommen ausreichen werden. Mehr wird keiner jemals brauchen.
  • Und der Intel Chef Andy Grove war 1992 noch der festen Meinung, dass das Handy ein Traum bleiben werde und keine Chance hat.

Irrtümer von Leute, die es eigentlich hätten wissen müssen. Aber wenn man zu nah dran ist, hat man keinen Überblick.

Fakt ist – Finanzprodukte sind NUR Daten und damit digital. Da sind Schuhe online zu verkaufen viel schwieriger. Und das hat Zalando als erster richtig hingekriegt.

Nur mal so zur Erinnerung. Die HUK hat 40 Jahre gebraucht, um KFZ-Marktführer zu werden. Fast die gleiche Anzahl KFZ´ s hat Check24, als digitaler Makler in nur 10 Jahren geschafft. In China hat der Online-Versicherer Zhong An 450 Millionen Kunden in nur 5 Jahren gewonnen. Und an einem Tag alleine mit Alibaba gemeinsam 210 Millionen Policen verkauft. Das geht übrigens nur noch digital.
Das amazon ins Versicherungsgeschäft einsteigen wird, ist kein Geheimnis mehr. Und amazon hat mehr Daten von den Kunden als jeder andere, da träumen Google und Facebook von.

Sie müssen sich um das digitale Kundenmanagement kümmern, JETZT. Ehe es noch mehr zu spät ist.

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Noch etwas zur digitalen Kunden-Betreuung:
Um es sehr deutlich zu sagen,

  • wer hier nicht rechtzeitig für sich selber sorgt, verliert schneller mehr Kunden, als ihm lieb sein wird.
  • Wer darauf wartet, dass „seine“ Gesellschaft ihm rechtzeitig dabei hilft, wird höchstwahrscheinlich leider enttäuscht werden. Bis auf einige wenige Ausnahmen abgesehen.
  • Leider arbeiten die meisten Unternehmen daran, den digitalen Vertriebsweg als preiswerte Alternative oder ergänzenden Vertriebsweg zu installieren, anstatt mit Ihrem eigenen Human Kapital zusammen. Ein großer Fehler meines Erachtens.

Es vergeht heute kein Tag in den Fachmedien, wo nicht der Begriff „Digitalisierung“ als Überschrift zu lesen ist. Hier streben viel zu nach der Taube auf dem Dach, anstatt sich über den Spatz in der Hand zu freuen.

Ergreifen Sie jetzt Ihre Chance und machen Sie mit einfach praktikablen digitalen Mitteln eine bessere Kundenbindung, sie bremsen so den Bestandsverlust, erhöhen die Vertragszahl pro Kunde erheblich und somit Ihre Rentabilität. Dieser Weg lohnt sich für Sie mehr als alles was Sie in den letzten Jahren gemacht haben, festigt Ihre jetzige Existenz und verbessert Ihre zukünftige Altersvorsorge.

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