Die Magie der Berührung

Die Magie der Berührung

18. April 2019 0 Von Karl Werner Schmitz

Am 17.04.2019 abends war ein wundervoller Film in 3sat über die ersten 365 Tage eines Babys zu sehen.

Die geheimnisvolle Welt der Babys.

Wirklich sehenswert und noch einmal ein toller Beweis wie lebenswichtig und prägend für uns der Tastsinn ist. Natürlich ist die Berührung von extremer Bedeutung für die Entwicklung des Babys. Die Häufigkeit, die Art und Weise der Berührung prägen die Empfindsamkeit des Babys wahrscheinlich für das ganze Leben. Und dass Babys ohne Berührung verkümmern und sogar sterben, wissen wir leider aus der Geschichte.

Die Berührung ist immer auch eine Verbindung, denn wer berührt wird auch immer berührt. Wir können nichts und niemanden berühren ohne dabei selbst in Berührung zu sein. Wenn diese Berührung angenehm und wohlwollend ist, dann enststeht daraus ein Gefühl der Verbundenheit. Dies ist die Basis für Vertrauen und des Kompensationsverhaltens.

Kompentationsverhalten heißt simpel – „Bist Du gut zu mir, bin ich gut zu Dir.“ Jeder Mensch will das gute Gefühl ausgleichen, zumindest so weit wie möglich. Bei Babys ist es diese goldige Lächeln, was die Eltern dann verzückt. Wenn wir durch Signale von Außen uns gut fühlen, so quittieren wir dieses Gefühl zumindest nonverbal, damit der Sender Bescheid weiß.

Ich hoffe, dass Sie aus dieser Beschreibung erkennen, wie grundlegend die Berührung und die damit verbundene Resonanz für unser ganzes Leben ist.

Natürlich ist das auch im Verkauf so. Eine angenehme und wohlwollende Berührung schafft Verbundenheit und Vertrauen.

Wie also ist eine angenehme und wohlwollende Berührung?

  • Zuerst ist es die geistige Grundhaltung, die innere Einstellun, diese sollte wohlwollend sein. Wer nachhaltig verkaufen will, sollte Menschen mögen.
  • Am besten erstmal nur an den Händen oder an den Armen, nicht am Körper oder gar im Gesicht. Der hintere Oberarm, der Trizep ist meistens in Ordnung.
  • Dann eher langsam und weich.
  • Als Dauer sind 3 Sekunden gut und ausreichend.

Und jetzt zum natürlichen Kompetensationsverhalten – „Bist Du gut zu mir, bin ich gut zu Dir“.

Diese angenehme und wohlwollende Berührung verdreifacht die Bereitschaft der Unterstützung.

Schon eine kleine eher zufällige Berührung der Bedienung erhöht das Trinkgeld um 50%.

Fazit: Wer seine Kunden gut beHANDelt, der macht mehr nachhaltiges Geschäft und fühlt sich selbst dabei auch besser. Er geht mit seinen Kunden eine Verbindung ein.